07/02/2026 0 Kommentare
Aschermittwoch in unserer Pfarrei
Aschermittwoch in unserer Pfarrei
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Aschermittwoch in unserer Pfarrei
Mit dem Aschermittwoch am 18. Februar beginnt die Fastenzeit bzw. die "Österliche Bußzeit". In unserer Pfarrei feiern wir folgende Hl. Messen, in denen auch das Aschekreuz als äußeres Zeichen der Buße und Umkehr "gespendet" wird:
09.00 Uhr - St. Markus
15.00 Uhr - St. Maximilian Kolbe
19.00 Uhr - St. Wilhelm
19.00 Uhr - Mariä Himmelfahrt
Das Aschekreuz kann auch am darauffolgenden Sonntag, dem ersten Sonntag der Fastenzeit, nach allen Gottesdiensten empfangen werden.
Das Aschekreuz eröffnet den Weg durch die Fastenzeit. Die Asche stammt traditionellerweise aus den verbrannten Palmzweigen des vergangenen Jahres – ein Hinweis auf die Vergänglichkeit alles Irdischen und zugleich auf Gottes bleibende Nähe. Wenn uns das Kreuz aus Asche durch den Priester oder einen Beauftragten auf die Stirn gezeichnet wird (in manchen Ländern wird es nach altem Brauch auf das Haupt gestreut), hören wir Worte, die uns zur Umkehr rufen: „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist“ oder „Kehr um und glaub an das Evangelium.“ Es ist allerdings kein Zeichen der Traurigkeit, sondern der Hoffnung: Wer sich der eigenen Sterblichkeit und damit seiner ganzen Bedürftigkeit bewusst wird, öffnet sich neu für Gottes Erneuerung.
Der Aschermittwoch ist - ebenso wie der Karfreitag - in der katholischen Kirche ein gebotener Fasten- und Abstinenztag. Das bedeutet: katholische Christen zwischen dem vollendeten 18. und dem beginnenden 60. Lebensjahr sind zum Fasten verpflichtet. Konkret heißt das, sich nur einmal am Tag satt zu essen; zwei kleinere Stärkungen sind erlaubt. Zugleich ist der Aschermittwoch ein Tag der Abstinenz, an dem auf Fleischspeisen verzichtet wird. Diese Verpflichtung gilt ab dem 14. Lebensjahr. Fasten und Verzicht sind dabei kein Selbstzweck. Sie wollen den Blick schärfen für das Wesentliche, das Herz frei machen für Gott und die Solidarität mit den Mitmenschen vertiefen.
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