Schulprojekt St. Lorenz in Kasachstan

Das Projekt „Sankt Lorenz“ befindet sich in der Gemeinde Korneewka in Nordkasachstan.

  

Es besteht aus einer Schule (dem einzigen Dorfgymnasium des Landes), Kindergarten, Internat, Lehrerwohnheim, einem Gebäude für handwerklichen Unterricht und einem Schülerzentrum für Musik und Choreographie.

  

Es wurde 1996 vom Berliner Priester Pater Lorenz Gawol gegründet, der von 1991-2001 im postsowjetischen Kasachstan als Seelsorger tätig war.

Das Schulprojekt "Sankt Lorenz" wird von der Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Vöcklabruck

 

und der Gemeinschaft der Diener Jesu und Mariens (SJM) aus Blindenmarkt geistig und materiell unterstützt.

Die Finanzierung des Projektes erfolgt auf Spendenbasis. Die Ordensgemeinschaften sind seit über 20 Jahren auch persönlich präsent: Sr. Kunigunde Fürst und Sr. Agnes Mairhofer engagieren sich im Deutschunterricht und P. Leopold Kropfreiter leitet als Verwaltungsdirektor das gesamte Projekt.

Ziel der Schule ist es, Kindern, Jugendlichen und Familien aus zum Teil sehr entlegenen Dörfern im Norden Kasachstans, durch Bildung und ethische Formung gemäß dem christlichen Menschenbild zu helfen, ihr Leben als verantwortungsvolle Personen in Familie, Gesellschaft und Staat, glücklich, kompetent und verantwortungsvoll zu gestalten.

 

Deshalb wird zusätzlich zum staatlichen Lehrplan zahlreiche Zusatzfächer (Sport, Handwerk, Musik, Kultur) angeboten.

 

Eine besondere Stellung nimmt der Deutschunterricht ein: Seit 2009 ist die Schule eine sog. DSD-Schule, d.h. die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, u.a. mit Muttersprachlern Deutsch zu lernen und das Deutsche Sprachdiplom abzulegen. Dadurch sind sie befähigt, in deutschsprachigen Ländern zu studieren. Momentan studieren schon mehr als 15 junge Absolventen unserer Schule in Deutschland und Österreich.

Vor allem die Vorführung ihrer heimatlichen Tänze begeistert die Zuschauer, wo immer die Schülerinnen und Schüler der St. Lorenz Schule auftreten.

 

Herr Kirch hat über seinen Besuch zum 25jährigen Jubiläum der Schule einen Bericht verfasst. Klicken Sie bitte auf den Link unten:

Bericht über den Besuch der St. Lorenz Schule von Herrn Kirch

Sie können das Schulprojekt St. Lorenz durch Ihre Spende direkt an die Ordensschwestern von Vöcklabruck,

LIGA Bank Regensburg

IBAN: DE 90 7509 0300 0604 5027 95,

oder  an die "Gemeinschaft der Diener Jesu und Mariens e. V."

Volksbank Mindelheim

IBAN: DE 27 7319 0000 0100 6988 65

unterstützen. 

 


Ein neues Auto wurde angeschafft

Danke für die Unterstützung - auch aus St. Markus

Uns erreichte ein Bericht aus Korneewka in Nordkasachstan. Die Schule „Sankt Lorenz“, ein umfassendes Bildungsprojekt mit Schule, Kindergarten und Internat, wurde vor 30 Jahren vom Gründungspfarrer der St.-Markus-Gemeinde, Lorenz Gawol, gegründet und steht seitdem im Dienst junger Menschen aus entlegenen Regionen der Steppe. Neben fundierter schulischer Bildung wird dort besonderer Wert auf Persönlichkeitsbildung und eine Orientierung am christlichen Menschenbild gelegt.
Die pastorale und schulische Arbeit erstreckt sich über ein riesiges Gebiet von rund 30.000 km². Tägliche Fahrten, sei es zu den Kindern und Jugendlichen, in die umliegenden Dörfer oder zu diözesanen Verpflichtungen, sind unverzichtbarer Teil des Dienstes der drei Priester vor Ort.
Dank der Unterstützung zahlreicher Wohltäter konnte im März 2025 ein dringend benötigtes Fahrzeug angeschafft werden: ein Nissan Terrano. Der Kaufpreis betrug 17.037 Euro. Die Gemeinde St. Markus hat hierzu 2.000 Euro beigetragen. Mittlerweile hat das Fahrzeug bereits viele tausend Kilometer zuverlässig zurückgelegt, auch bei winterlichen Temperaturen von bis zu minus 25 Grad.
Schulleiter P. Leopold Kropfreiter schreibt in seinem Dank: „Vergelt’s Gott für die große Freundschaft und Verbundenheit zu Kasachstan! Jeden Tag beten wir für unsere Wohltäter und nehmen ihre Anliegen mit in die Feier der Heiligen Messe hinein.“
Allen Spendern aus St. Markus vielen Dank für dieses Zeichen lebendiger Verbundenheit im Glauben – über Ländergrenzen hinweg.