Darstellung des Herrn / Mariä Lichtmess - das (inoffizielle) Ende der Weihnachtszeit

Darstellung des Herrn / Mariä Lichtmess - das (inoffizielle) Ende der Weihnachtszeit

Darstellung des Herrn / Mariä Lichtmess - das (inoffizielle) Ende der Weihnachtszeit

# Highlight der kommenden Wochen

Darstellung des Herrn / Mariä Lichtmess - das (inoffizielle) Ende der Weihnachtszeit

40 Tage nach Weihnachten feiern wir das Fest „Darstellung des Herrn“, es wird im Volksmund auch „Mariä Lichtmess“ genannt. Eigentlich wäre das der 2. Februar, aber in diesem Jahr feiern wir es in unserer Pfarrei schon in den Sonntagsgottesdiensten zum 1. Februar, damit mehr Menschen mitfeiern können. Mit dem Lichtmess-Tag endet dann aber auch die (inoffizielle) Weihnachtszeit wirklich, die letzten Christbäume werden aus den Kirchen geräumt und die Weihnachtskrippen wieder in den Schränken verstaut. 

Dabei ist das Fest kein Schlusspunkt, sondern ein Fest des Anfangs.  In unseren Kirchen werden die Kerzen für das kommende Jahr gesegnet. In den Gottesdiensten zu "Darstellung des Herrn" halten die Gläubigen brennende Kerzen in den Händen und erinnern sich daran, dass Jesus von seinen Eltern - den jüdischen Geboten entsprechend - in den Tempel von Jerusalem gebracht wurde - also Gott "dargestellt" wurde. 

In der Bibel heißt es dazu, dass der alte Simeon das neugeborene Kind in seine Hände nahm und einen Lobpreis auf Gott anstimmte. Simeon rief unter anderem „Meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.“ Wie schon zu Weihnachten lautet die Botschaft: Jesus Christus ist als Licht in die Welt gekommen. Den Menschen, die ihm nachfolgen, gibt Jesus selbst schließlich den Auftrag: „Ihr seid das Licht der Welt!“. 

Das bedeutet, dass die Dunkelheit dieser Welt nicht das letzte Wort hat. Es gibt so vieles, das uns Sorgen macht, uns mit Trauer oder Angst erfüllt, dass wir manchmal vergessen: schon ein kleines Licht vertreibt die Finsternis. Für uns Christen ist Gott dieses Licht, das Hoffnung und Zuversicht gibt und gleichzeitig versuchen wir, selbst Licht für andere zu sein. Das ist in unserer Zeit nötiger denn je: Licht sein, in der Art wie wir uns begegnen und wie wir miteinander umgehen. Finsternis vertreiben, wenn wir einander Mut machen, uns helfen und Lasten gemeinsam tragen. Wäre es nicht allemal besser, ein Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu klagen?

In diesem Sinne: Herzliche Einladung zu unseren Gottesdiensten am Wochenende 31.01./01.02.:

Samstag, 18.00 Uhr, St. Maximilian Kolbe
Samstag, 18.00 Uhr, Mariä Himmelfahrt
Sonntag, 09.00 Uhr, St. Franziskus
Sonntag, 09.30 Uhr, St. Wilhelm
Sonntag, 10.30 Uhr, St. Markus
Sonntag, 10.30 Uhr, Mariä Himmelfahrt
Sonntag, 11.00 Uhr, St. Maximilian Kolbe
Sonntag, 18.00 Uhr, St. Markus
Montag, 02.02., 09.00 Uhr, St. Markus

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